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IMMOBILIEN EXPERTEN

Treffpunkt & Tradition auf Lanzarote: Die alte Schule von Yaiza

Von: Susanne Bernard

Klaus Piesch und sein Sohn Christian sind die Besitzer der wunderbar restaurierten alten Schule von Yaiza.

Die kleine Gemeinde Yaiza am Rande der Feuerberge hatte schon einmal einen Preis für das schönste Dorf Spaniens gewonnen und dies nicht ohne Grund: Liebevoll pflegen die Bewohner der südlichsten Gemeinde ihre Gärten. Palmen, tropische Bäume und Blumen säumen viele Straßen und Wege und alte traditionelle Häuser im Dorf zeugen von lanzarotenischer Geschichte und Gepflogenheiten.

 


Seit kurzer Zeit schmückt ein weiteres, liebevoll wieder hergestelltes Gebäude das Dorf am Fuße der Feuerberge: Die alte Schule von Yaiza (La Antigua Escuela de Yaiza).

 

Klaus Piesch, ein rühriger Unternehmer, der seit 30 Jahren auf Lanzarote lebt, ergriff die Initiative und rekonstruierte das historische Gebäude, in dem einst Yaizas Kinder auf der Schiefertafel Lesen und Schreiben erlernten. Als der gebürtige Eggenfeldener 1997 die alte Schule kaufte, war nicht mehr viel von ihr übrig. Doch Piesch, der vor 30 Jahren als Tennislehrer auf die Insel gekommen war und heute ein bekannter Geschäftsmann, Projektentwickler und Immobilienfachmann ist, verliebte sich in das alte Gemäuer und griff zu.

Ursprünglich wollte er die Ruine restaurieren lassen. Aber schon nach kurzer Zeit war klar, dass ihr Zustand so marode war, dass eine originalgetreue Renovierung unmöglich war. So blieb nichts anderes übrig, als die Schule anhand alter Fotos und Erzählungen zu rekonstruieren.

Drei Jahre nach dem Kauf, etlichen Baustopps und ungezählten Behördengängen, war es endlich soweit: Richtfest. Am Kreisverkehr zu den Feuerbergen erstrahlte die alte Schule von Yaiza in neuem Glanz. Die Neider erblassten, die Skeptiker verstummten. Als Klaus Piesch mit dem Wiederaufbau begann, wollte keiner so recht glauben, dass es gelingen könnte, aus der alten Ruine etwas zu machen. Noch weniger, dass man dem Gebäude zu Krisenzeiten auch noch Leben einhauchen könnte.

Doch Piesch bewies wieder einmal, dass er ein Macher ist: So stark wie sein Händedruck und so eindringlich wie sein Blick, so eisern ist sein Wille, eine Sache, die er sich vorgenommen hat, zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.

 

Nach wenigen Wochen ist Leben in das alte Schulgebäude eingezogen und tagtäglich zieht es mehr Besucher in Pieschs „Centro de Artesanía", um inseltypisches Kunsthandwerk auszusuchen oder im stilvoll-rustikalen Café und dessen windgeschütztem Patio einen „café con leche" oder Wein zu trinken, eine kleine Leckerei zu probieren und dabei gemütlich ein Buch zu lesen oder einfach nur auszuspannen.

Die Gemeinde Yaiza am Rande der Feuerberge bekam einen Preis für das schönste Dorf Spaniens. Nicht ohne Grund: Liebevoll pflegen die Bewohner ihre Gärten. Palmen, tropische Bäume und Blumen säumen die Straßen und Wege und alte traditionelle Häuser im Dorf zeugen von lanzarotenischer Geschichte und Gepflogenheiten. Seit kurzer Zeit schmückt ein weiteres, liebevoll wieder hergestelltes Gebäude das Dorf am Fuße der Feuerberge: Die alte Schule von Yaiza (La Antigua Escuela de Yaiza).

Rosi von der Thuesen zog mit ihrem inselbekannten Geschäft „La Route des Caravanes" von Teguise in das stilvoll renovierte Haus und freut sich, dass ihre Kleiderkollektion und die zahlreichen marokkanischen Accessoires und Einrichtungsgegenstände im stilvollen Ambiente der Schule so gut zur Geltung kommen. 

Geschäftsfrau Rosi von der Thuesen zog mit ihrem inselbekannten Geschäft „La Route des Caravanes" von Teguise in das stilvoll renovierte Haus und freut sich, dass ihre Kleiderkollektion und die zahlreichen marokkanischen Accessoires und Einrichtungsgegenstände im stilvollen Ambiente der Schule so gut zur Geltung kommen. Rafael, ein echter Insulaner, stellt in seinem Lädchen original Kunsthandwerk von Lanzarote aus, Ricardo ausgesuchten Schmuck aus Lava und Olivin und die beiden bekannten Künstler Christian Honerkamp und Dieter Noss einige ihrer schönsten Stücke.

 

Fast täglich steht Klaus Piesch selbst in seinem „Centro", begrüßt Gäste und macht auch schon mal einen Kaffee oder heißen Lumumba für seine Kunden. In der Anfangsphase wird er sein „Baby" nicht aus den Augen lassen, bis er sicher ist, dass jeder Gast herzlich empfangen und königlich bedient wird. Und da ist sich der 63jährige nicht zu schade, selbst hinterm Tresen zu stehen. „Ab 14 Uhr bin ich hier Oberkellner und ein Mal pro Woche „Dugas", scherzt Piesch und will sagen, dass er sich auch an den Herd stellt, wenn es sein muss.

 

Überhaupt ist der Chef hier ein Mann mit Humor und noch dazu ein Inselkenner wie es nur wenige gibt. Wenn Klaus Piesch ins Erzählen kommt, erfährt man spannende Geschichten und Anekdoten über Land und Leute, über „Auswanderer", die auf der Insel ihr Glück gemacht haben und prominente Insulaner, wie zum Beispiel César Manrique, die Piesch nicht nur persönlich kannte, sondern mit denen er sogar befreundet war.

Legen Sie also ruhig eine Pause ein, wenn Sie in Yaiza am Kreisverkehr zu den Feuerbergen sind, und lassen Sie es sich bei einem guten Glas Wein, selbstgemachtem Käse aus der berühmten Käserei bei Uga oder einer frischen Tapa gutgehen. Im „Centro de Artesanía" bei Klaus und seinem Sohn Christian sind Sie immer herzlich willkommen!

Im offenen aber geschützter Innenhof der alten Schule in Yaiza kann man gemütlich rasten...,

... Köstlichkeiten der Insel und typischen Lanzarote-Wein verkosten und es sich einfach gut gehen lassen. Wo früher Lanzarotes Schüler die Schulbank drückten entstand ein Cafe mit herrlichem Innenhof und ein paar kleinen Geschäften mit hochwertigen Textilien und Kunsthandwerk der Insel.

Bilder von Christian Honerkamp und...

... Schrott-Art Werke von dem inselbekannten Künstler Dieter Noss sind in der alten Schule von Yaiza ausgestellt und tragen zum einzigartigen Ambiente der Schule bei.

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