© 2014 by Interval Marketing S.L. created by Poluxign

  • w-facebook

IMMOBILIEN EXPERTEN

Hilfreiche Tipps und Ratschläge für den Kauf einer Immobilie

Prinzipiell ist es auf den kanarischen Inseln einfach, eine Immobilie zu erwerben und zu finanzieren. Die örtlichen Banken finanzieren in der Regel zwischen 60 und 70 Prozent des Gesamtpreises bei Zinsen von durchschnittlich 4 Prozent. Als Käufer muss man somit lediglich eine Eigenbeteiligung von 30 bis 40 Prozent aufbringen. In Einzelfällen werden sogar Finanzierungen von bis zu 100 Prozent angeboten, wenn eine genügende Absicherung vorhanden ist.

 

Um den Wert einer Immobilie zu bestimmen, werden speziell geschulte Gutachter eingesetzt. Normalerweise ist ein solches Gutachten fester Bestandteil der Finanzierung durch eine Bank. Die Kosten für die Wertermittlung trägt in der Regel der Käufer, die Kosten richten sich nach dem Wert des jeweiligen Objekts.

 

Vor dem Erwerb einer Immobilie ist es wichtig, sich darüber zu informieren, ob die Immobilie frei von Belastungen ist. Ob alle Steuern und offiziellen Abgaben bezahlt sind, oder ob auf dem Objekt eine Hypothek, Pfändung, Grundschulden oder andere Belastung liegt, erfährt man im Grundbuchamt – dem Registro de la Propiedad. Eine entsprechende Anfrage kostet ca. 25 Euro.

 

Zusätzlich ist es ratsam, bei Objekten mit Gemeinschaftsbereich, bei den Verwaltern zu erfragen, ob die Kosten für die "comunidad" komplett beglichen sind. Wenn sie außerdem Informationen über den Bebauungsplan der Region einholen, werden Sie auch während des Baus keine Überraschungen erleben. Im Bebauungsplan sind die Richtlinien für die Bebauung und Erschließungsmaßnahmen jeder Region detailliert festgelegt.

 

Der übliche Ablauf eines Immobilienerwerbs verläuft wie folgt: Nach der Besichtigung und einer Einigung wird ein Vorvertrag erstellt und eine Anzahlung vereinbart. Die Höhe der Anzahlung richtet sich nach der Gesamtsumme und ist eine Garantie für die Kaufabsicht, sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer.

 

Zum Abschluss des Immobilienerwerbs ist schließlich ein notarieller Kaufvertrag – die Escritura – notwendig, in dem ein Notar den Kauf beglaubigt. Mit der Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuchamt – Registro de la Propiedad – endet der gesetzliche Kaufvorgang.

 

 

PS

 

Damit sie nicht in falsche Hände geraten, möchten wir Ihnen gerne noch einige Ratschläge für den Umgang mit Immobilienberatern nahe legen: Hüten Sie sich vor freundlichen Personen, die Ihnen auf der Straße, der Hotelbar oder am Strand Immobilien anbieten und als Kontaktadresse lediglich eine Handynummer angeben.

 

Schauen Sie sich in Ruhe die Geschäftsräume der Immobilienfirma an und überzeugen Sie sich persönlich von der Seriosität des Unternehmens.

Sprechen Sie, wenn möglich, mit Leuten, die in der Ortschaft wohnen, um sich über die ansässigen Immobilienbüros ein Bild machen zu können. Oder lassen Sie sich die Mitgliedschaft in einem offiziellen Verband wie dem „Colegio de Agentes de la Propiedad Inmobiliaria“ belegen.

 

Denn letztendlich gilt auch auf den Kanaren, dass zu günstige Angebote in der Regel eine Falltür beinhalten. Deswegen: Überstürzen Sie nichts und wägen Sie eine so wichtige Entscheidung, wie den Kauf einer Immobilie ,gründlich ab.

 

Beachten Sie auf jeden Fall auch die Zusatzkosten, die zum Preis der Immobilie hinzukommen. Diese sind u.a.: Grunderwerbssteuer, Mehrwertsteuer, Notarkosten, Kosten für Wertbestimmung, Kosten für Grundbucheintrag, Rechtsanwaltsgebühren, und nicht zuletzt die Kosten für Wasser und Stromanschluss. 

Interval Marketing