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LAS BREÑAS: zwischen Tradition und Moderne

Das kleine Örtchen, in den Bergen zwischen Playa Blanca und Femés gelegen, ist kein Ort, den man normalerweise durchquert. Wer hier hinkommt, tut dies aus einem klaren Grund. Ursprünglich entstanden als Wohngebiet für die Arbeiter der nahe gelegenen Salinen von Janubio, erfreuen sich heute sowohl Einheimische als auch zahlreiche ausländische Residenten an der Ruhe und den fantastischen Ausblicken dieses Ortes. Gleichzeitig liegen sowohl der Touristenort Playa Blanca als auch Yaiza, die Hauptstadt der Gemeinde, nur 10 Minuten entfernt. Eine ideale Ausgangssituation für Menschen, die das Besondere suchen.

 

Neben der Ruhe fällt beim Besuch von Las Breñas die Mischung aus traditioneller lanzarotenischer Architektur und neuen, modernen Häusern auf. Einige der Nachbarn wohnen noch immer in den so typischen kubischen Häusern der Insel mit ihren weißen Wänden und grünen Türen. Andere haben die alten Häuser der Salinenarbeiter aufgekauft und mit viel Liebe und geschmackvollen Details von Grund auf restauriert. Und dann findet man noch Neubauten, architektonisch gestaltete Nutzbauten, welche die exponierte Lage dieses Ortes erkannt haben und die Vorteile der Anlage perfekt nutzen. Viele der Häuser, egal ob alt oder neu, verfügen auch heute noch über Beete und kleine Felder, auf denen Gemüse, Zwiebel, Kartoffeln und vieles mehr angebaut wird. Andere wiederum haben die Grundstücke rund um ihr Haus in prachtvolle Gärten verwandelt. Und auf diese Weise hat es Las Breñas geschafft, den Charme eines typischen lanzarotenischen Dorfes, in dem man nichts vom Tourismus spürt, bis heute zu bewahren. Hier kennen sich die Nachbarn, die Türen werden nicht verriegelt und im Garten hängt, wie in alten Zeiten, die Wäsche zum Trocknen auf der Leine.

Neben der Ruhe fällt beim Besuch von Las Breñas die Mischung aus traditioneller lanzarotenischer Architektur und neuen, modernen Häusern auf.

Las Breñas ist ein weit auseinander gezogener Ort mit einer kleinen Kirche im Zentrum, vor der sich ein kleiner Park samt Dorfplatz befindet. Der Platz ist Víctor Fernández Gopar gewidmet, dem bekanntesten Dichter und Autor von traditionellen Liedern der Insel, zu dessen Ehren jedes Jahr im nahen Yaiza ein großes Folklorefestival veranstaltet wird. Las Breñas ist ebenfalls die Heimat der bekannten Folkloregruppe „La Parranda Janubio“, die sich im Gemeindezentrum trifft, um ihre Lieder und Tänze einzustudieren. Das kleine Gemeindezentrum direkt neben der Kirche ist für die Einheimischen, neben dem einzigen Restaurant des Ortes, einer der wichtigsten Anlauf- und Treffpunkte. Hier gibt es kostenlose Computer- und Internetplätze, eine kleine Bibliothek, hier werden die Dorffeste gefeiert und kostenlose Bastel- und Handarbeitskurse angeboten. Das Fest des Dorfpatrons San Luis Gonzaga wird am 21. Juni, genau zur Sommersonnenwende, gefeiert. Künstler und Nachbarn richten dazu das Gemeindezentrum prachtvoll her und über eine Woche lang stehen ganz unterschiedliche Veranstaltungen auf dem Programm.

 

Seit Jahren wohnen in Las Breñas einige international bekannte Persönlichkeiten und der Ort ist auf der Insel als Künstlerenklave bekannt. Der Musiker Stefan Remmler – wer kennt nicht den Hit „Da da da“? – hat sich schon mehrfach in Interviews begeistert über die nette Atmosphäre seiner Wahlheimat geäußert: „Heute erlebe ich diese nette Kneipenatmosphäre nur noch auf Lanzarote, wo ich wohne. Da gibt es diese Bars, in denen sich sonntags die ganze Familie aufhält, die Männer spielen Karten, die Kinder laufen herum und den ganzen Tag läuft der Fernseher. Ich habe das gerne, ich finde das gemütlich.“ Andere Künstler, Sportler oder Medienmanager teilen diese Erfahrung und haben in Las Breñas ihren Ort und eine inspirierende Ruhe gefunden, gegen den urbanen Stress.

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