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WER WURZELN HAT, SITZT DA UND JAMMERT

Blickpunkte eines Auswanderers

Yoga, Pilates, Rückengymnastik – egal welche Kurse zur Verbesserung der allgemeinen körperlichen Beweglichkeit angeboten werden, die Teilnehmer kommen zahlreich und begeistert. Das ist gut so und fördert die Gesundheit. Mindestens ebenso wichtig, aber leider viel weniger präsent im täglichen Leben, ist dagegen die mentale Beweglichkeit. Obwohl der Wille bekanntlich Berge versetzen kann, trainieren viele ausschließlich den Körper und bleiben gedanklich in den immer selben Mustern stecken. Und oft sind es eben diese alten Muster über die, die Menschen am meisten jammern.

 

Lebt man wie wir als „Aussteiger“ auf einer Insel wie Lanzarote, kennt man die Kommentare der Daheimgebliebenen nur zu gut. Die Palette reicht von „du hast es aber gut“, bis zu „ich würde da ja nicht leben wollen“. Im alltäglichen Telefongespräch zeigt  sich dann jedoch, dass viele lieber über das schlechte Wetter, die wirtschaftliche Situation im Lande oder über langweilige Nachmittage vor dem Fernsehern jammern, anstatt sich tatsächlich mal ernsthaft mit dem Gedanken zu beschäftigen, auch dort zu leben wo das Klima besser, neue Chancen vorhanden und die Freizeitmöglichkeiten üppiger sind. Die mentale Beweglichkeit, neue Situationen oder Herausforderungen durchzuspielen, verkümmert.

Natürlich hat man in seinem Heimatland seine Familie, seine Freunde, seinen Arbeitsplatz, sein Kegelverein und alle sonstigen Annehmlichkeiten, die das Bekannte und Gewohnte mit sich bringen. Aber macht das einen wirklich glücklich oder steckt dahinter nicht auch viel Routine? Oder besser gefragt: würde es einen unglücklich machen, wenn man die Routine aufbricht und sich nach Alternativen umschaut? Warum versucht man nicht, das Beste aus allen Welten miteinander zu vereinen?

 

Wer sich zu sehr mit seinen Lebensumständen verwurzelt, sitzt irgendwann nur noch ängstlich rum und jammert. Dabei müsste die allgemeine Globalisierung doch zuerst in jedem einzelnen von uns stattfinden. Wer von seinem (global agierenden) Arbeitgeber plötzlich an einen neuen Standort verlegt wird, nimmt das meist zähneknirschend und unter viel Gejammer hin. Was spricht jedoch dagegen, selbst global zu denken und sich seinen Lebens- und Arbeitsplatz nach eigenen Kriterien auszusuchen.

 

Letztendlich gibt es nichts zu verlieren, denn arbeiten, wohnen, Bekanntschaften schließen und seine Freizeit genießen kann und muss man überall, ganz egal, wo man sich auf der Welt aufhält. Sprechen Sie doch einfach mal mit Residenten, die den Schritt gewagt haben, ihre Heimat zu verlassen. Kaum einer wird den Entschluss bereuen, und viele werden Ihnen von neuen Chancen berichten, die sich ihnen auf dem Weg geboten haben. Wer tüchtig ist, und nicht auf den Kopf gefallen, wird überall zurechtkommen, denn letztendlich leben wir längst in einem Europa der Gemeinsamkeiten statt der Unterschiede. Was zählt, ist der Wille, Herausforderungen zu meistern und den Kampf zum Leben aufzunehmen.

"Wer tüchtig ist und nicht auf den Kopf gefallen, wird überall zurechtkommen. Denn letztendlich leben wir längst in einem Europa der Gemeinsamkeiten statt der Unterschiede.“

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